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Sehenswürdigkeiten von Istanbul

Topkapi
Hauptresidenz (Serail) der Sultane des Osmanischen Reiches. Topkapi-Serail ist heute ein Museum. Es handelt sich um eine riesige Anlage mit zahlreichen Gebäuden. Drei Höfe bilden die Wohn- und Herrschaftsgebäude der Sultane. Weitere Bauten sind  u. a. der Diwan, Sitz der obersten Verwaltung, der Harem, die Schatzkammer und Militärgebäude der Janitscharen.  Zu sehen gibt es in den Räumen: Haaren des Propheten Mohammed, einen 86 Karat großen Diamanten.

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Großer Basar
Der große Basar liegt auf einem Hügel mitten in der Altstadt von Istanbul. In ca. 4.500 Läden und Werkstätten erlebt man Orient pur.
Wenn man etwas kauft, muss man in jedem Fall handeln, ca. die Hälfte des ursprünglichen Preises ist realistisch.
Es lohnt sich, auch die Umgebung des Basars zu erkunden, z.B. den Büchermarkt und die Universität, die man problemlos besichtigen kann.
Das Universitätsviertel ist allerdings oft der Ausgangspunkt von Unruhen.
Wenn man vom Großen Basar bergab läuft, erreicht man den Kleinen Basar, einen Gewürz- und Blumenmarkt, wo man aber auch Imitationen von Markenprodukten bekommen kann, z.B. Rolex-Uhren, Taschen von Gucci, Chanel-Tücher, T-Shirts von Lacoste, Armani oder Nike. Der Große Basar ist sonntags geschlossen.

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Moscheen
Die Hagia Sophia (Kirche der Weisheit) wurde von Kaiser Konstantin als Reichskirche des Imperium Romanum gegründet und nachdem die Holzkirche mehrmals abgebrannt war, ließ Kaiser Justinian 537 den heutigen Steinbau mit einer Kuppel von 33 m Durchmesser errichten. Die Hagia Sophia hat eine wechselvolle Geschichte durchgemacht. Sie dokumentiert am besten die Entwicklung von Byzanz über Konstantinopel bis Istanbul. Den oströmischen Kaisern diente sie als Krönungskirche. Ab 1453 war sie eine Moschee mit vier Minaretten und seit den 30er Jahren des 20. Jh. ist sie ein Museum. 
Von der Galerie der Hagia Sophia aus hat man einen schönen Blick in den monumentalen Bau und nach draußen auf die Stadt.
Vor der Hagia Sophia befindet sich eine kleinere Moschee, in der Grabmäler verschiedener Sultane zu sehen sind.

Gegenüber der Hagia Sophia liegt die Blaue Moschee (auch Sultan Achmet Moschee) - so genannt wegen ihrer blauen Kacheln im Innenraum.

Die Moscheen sollte man in jedem Fall aber nochmals ansehen. Am besten natürlich freitags, wenn Tausende gläubiger Muslime zum Gebet in die Moschee strömen. Dabei ist auf angemessene Bekleidung zu achten. Schuhe muss man vor Betreten der Moschee ausziehen. 
Die Blaue Moschee wurde 1609 - 16 von Sultan Achmet I errichtet. Es war die Hausmoschee der Sultane. Sie ist - genauso wie die Süleyman-Moschee - dem Baustil der Hagia Sophia nachempfunden und im Inneren mit Fliesen und orientalischen Malereien sehr prächtig gestaltet. Der Mihrab (Gebetsnische) enthält einen Stein der Kaaba von Mekka.
Die Süleyman- Moschee ließ Sultan Süleyman der Prächtige in den Jahren 1550 - 56 errichten. Es ist  ein mächtiger Kuppelbau im byzantinischen Stil mit vier Minaretten und die größte Moschee Istanbuls. Zur Süleyman-Moschee gehört übrigens ein sog. "Armenrestaurant", wo man in einem schönen Gewölbesaal von orientalisch gekleideten Bediensteten bewirtet wird.
Auf dem Platz vor der Blauen Moschee befand sich das Hippodrom, wo in römischer Zeit Wagenrennen stattfanden, aber auch Aufstände blutig niedergeschlagen wurden, zuletzt 1826 mit 30.000 Toten. Erhalten ist u.a. noch der ägyptische Obelisk.
Sonntags sollte man von der Blauen Moschee durch den Gülhane-Park bis zum Bosporus bummeln. Dort erlebt man, wie türkische Familien in geselliger Runde ihre Freizeit verbringen.
Auch zwischen der Hagia Sophia und der Blauen Moschee befindet sich eine große Parkanlage. Von dort kann man mit einer modernen Schienenbahn bis Eminönü fahren.

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Eminönü
Eminönü ist der Hauptplatz der Altstadt mit der Galatabrücke, die die Altstadt mit der Neustadt verbindet. Leider vermittelt die neue Galatabrücke nicht mehr die Atmosphäre der alten . An den Fähranlegestellen am Ufer kann man Bratfisch essen, der auf kleinen schwankenden Booten zubereitet wird - genau wie zu Zeiten Konstantin d.Gr.!
Von Eminönü aus kann man auch gut zum Kleinen -  und Großen Basar laufen.

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Taksim
Über die Galatabrücke gelangt man in die Neustadt Beyoglu. Beyoglu ist das vornehme Wohnviertel Istanbuls. Hier befinden sich auch große Geschäftshäuser und zahlreiche Hotels.
Hinweis: Im Nov. 2003 wurden auf die Synagoge in Beyoglu und auf britische Institutionen Bombenanschläge mit über 50 Toten verübt.
Der Taksim-Platz in Beyoglu ist der größte Platz von Istanbul. Von dort sollte man die Hauptgeschäftsstraße Isticlal bis zum Galataturm entlang schlendern oder die alte Tram nehmen, die den Isticlal entlang fährt.
 

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